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Fassaden­dämmung mit WDVS

Ein Wärmedämmverbundsystem, kurz WDVS, ist eine Dämmschicht, die außen auf die Fassade geklebt, mit Gewebe verstärkt und neu verputzt wird. Ihr Haus verliert weniger Wärme, die Wände bleiben innen wärmer, und die Fassade sieht aus wie neu. Wir dämmen Fassaden in Dinslaken und Umgebung.

Dämmplatten an einer Hausfassade hinter einem Gerüst
Beispielbild

Das Wichtigste in Kürze

  • Weniger Wärmeverlust über die Außenwand
  • Wärmere Innenwände, geringeres Schimmelrisiko
  • Dämmstoff nach Bedarf: EPS, Mineralwolle oder Holzfaser
  • Neue Putzoberfläche inklusive
  • Staatliche Förderung ist möglich
Auf dieser Seite

Welche Dämmstoffe gibt es?

EPS (Polystyrol, oft „Styropor“ genannt)

leicht, gute Dämmwirkung, wirtschaftlich.

Mineralwolle (Steinwolle)

nicht brennbar, guter Schallschutz, lässt Feuchtigkeit durch.

Holzfaser

aus nachwachsendem Rohstoff, schützt im Sommer gut vor Hitze.

Was gehört alles dazu?

Zur Dämmung gehören auch die Details: Sockelabschluss, gedämmte Fensterlaibungen, neue oder verlängerte Fensterbänke, dichte Anschlüsse an Dach und Fenster sowie das Versetzen von Fallrohren, Lampen und Briefkasten. Diese Punkte entscheiden darüber, ob die Fassade dauerhaft dicht bleibt.

So gehen wir vor

  1. Fassade prüfen: Untergrund, alter Putz, feuchte Stellen.
  2. Sockelprofil setzen.
  3. Dämmplatten kleben und zusätzlich dübeln.
  4. Ecken und Fensteranschlüsse mit Profilen ausbilden.
  5. Armierungsmörtel mit Gewebe auftragen.
  6. Oberputz und Fassadenanstrich.

Förderung und Vorschriften

Für die Dämmung der Außenwand gibt es staatliche Förderprogramme. Die Bedingungen ändern sich regelmäßig, und die Förderung muss vor Beginn der Arbeiten beantragt werden, in der Regel mit einem Energieberater. Wir stimmen Dämmstärke und Ausführung mit Ihrem Energieberater ab.

Bestehende Dämmung sanieren

Auch ältere gedämmte Fassaden reparieren wir: Risse, beschädigte Stellen und veralgte Flächen. Ob eine zusätzliche Dämmschicht auf dem alten System möglich ist, prüfen wir vor Ort.

Schichtaufbau

Schnitt durch den Aufbau: links der Untergrund, rechts die fertige Oberfläche.
  1. Außenwand

    Das vorhandene Mauerwerk.

  2. Kleber

    Hält die Dämmplatten an der Wand.

  3. Dämmplatte

    EPS, Mineralwolle oder Holzfaser.

  4. Dübel

    Sichern die Platten zusätzlich.

  5. Armierungsmörtel mit Gewebe

    Schützt vor Rissen und Stößen.

  6. Oberputz

    Die sichtbare Oberfläche.

  7. Fassadenanstrich

    Farbe und Wetterschutz.

Wovon die Kosten abhängen

  • Fassadenfläche und Höhe
  • Gerüst
  • Dämmstoff und Dämmstärke
  • Zustand des Untergrunds
  • Zahl der Fenster und Details
  • Sockel und Dachüberstand
Kostenlose Ersteinschätzung anfragen

Häufige Fragen

Lohnt sich eine Fassaden­dämmung?

Das hängt vom Zustand der Wand und von Ihren Heizkosten ab. Besonders sinnvoll ist sie, wenn die Fassade ohnehin saniert werden muss, Gerüst und neuer Putz fallen dann sowieso an. Eine genaue Berechnung macht ein Energieberater.

Welche Dämmstärke brauche ich?

Das hängt vom Wandaufbau und von den Anforderungen der Förderung ab. Die Berechnung kommt vom Energieberater, wir setzen sie um.

Schimmelt ein gedämmtes Haus?

Bei einer fachgerecht gedämmten Fassade sind die Wände innen wärmer. Dadurch schlägt sich weniger Feuchtigkeit nieder. Regelmäßiges Lüften bleibt trotzdem wichtig.

Ist ein WDVS brennbar?

Mineralwolle ist nicht brennbar. EPS-Systeme sind bauaufsichtlich zugelassen und werden mit zusätzlichen Brandriegeln aus Mineralwolle ausgeführt. Wir beraten Sie zu beiden Varianten.

Reicht mein Dachüberstand?

Die Fassade wird um die Dämmstärke dicker. Ob der Dachüberstand ausreicht oder angepasst werden muss, prüfen wir vor Ort.

Schicken Sie uns Fotos – wir schätzen Ihr Projekt kostenlos ein.

Kostenlos und unverbindlich: Schicken Sie uns per WhatsApp oder E-Mail zwei, drei Fotos und die ungefähre Fläche. Oder rufen Sie einfach an.